Überblick
Was ist Hartstoffestrich?
Der echte Hartstoffestrich (DIN 18560-7, Gruppe 1) spielt in einer eigenen Liga. Anders als bei einer simplen Einstreuung wird hier eine 10 bis 20 mm starke Schicht aus hochfestem Hartstoffmörtel (Neodur, Korund, Metall) kraftschlüssig mit dem Untergrund verbunden. Die einzige Lösung für extreme Schlagbelastung und die Sanierung abgefahrener Betonböden.
Hartstoffestrich
Kennen Sie diese Probleme?
Typische Probleme
- Ihr Boden muss Kettenfahrzeugen, herabfallenden Stahlteilen oder extremer Hitze standhalten?
- Oder müssen Sie einen alten, kaputten Betonboden sanieren?
Unsere Lösung
- Echter Hartstoffestrich im Verbund.
- Wir bringen eine massive Nutzschicht (10-20mm) auf, die unlösbar mit dem Tragbeton verbunden wird – ideal auch für die Sanierung im Bestand ('Frisch-auf-Fest').
Passt es zu Ihrem Projekt?
Ihre Vorteile & was Sie einplanen sollten
Ihre Vorteile
- Extreme Schichtdicke (10-20 mm reine Nutzmasse)
- Sanierungsfähig: Macht aus alten Böden neue Hochleistungsflächen
- Höchste Schlagzähigkeit (kein Abplatzen bei Punktlasten)
- Dichtes Gefüge (Öl/Wasser dringt extrem langsam ein)
- Lebensdauer 30+ Jahre bei härtester Nutzung
- Hitzebeständig (besonders bei metallischen Zuschlägen)
Das sollten Sie einplanen
- Deutlich teurer als Einstreuung (hoher Materialeinsatz)
- Aufwendige Untergrundvorbereitung (Kugelstrahlen zwingend)
- Risiko von Schwindrissen (materialbedingt)
- Längere Einbauzeit durch mehrschichtigen Aufbau
Anforderungen
Was muss Hartstoff leisten?
Schichtdicke
DIN 18560-7 Gr. 1
Massive Nutzschicht
Verschleißwiderstand
Böhme / DIN EN 13813
Höchste Klassen
Druckfestigkeit
DIN EN 13813
Extrem belastbar
Haftzug (Untergrund)
Zwingend erforderlich
Materialverbrauch
Werktrockenmörtel
Biegezugfestigkeit
DIN EN 13813
Hohe Zähigkeit
Rutschhemmung
BGR 181
Je nach Oberfläche
Schichtdicke
DIN 18560-7 Gr. 1
Massive Nutzschicht
Verschleißwiderstand
Böhme / DIN EN 13813
Höchste Klassen
Druckfestigkeit
DIN EN 13813
Extrem belastbar
Haftzug (Untergrund)
Zwingend erforderlich
Materialverbrauch
Werktrockenmörtel
Biegezugfestigkeit
DIN EN 13813
Hohe Zähigkeit
Rutschhemmung
BGR 181
Je nach Oberfläche
Aufbau
Typischer Schichtaufbau
Schichtaufbau
15-25 mm (zzgl. Untergrund)Aufbau: Hartstoffestrich im Verbund (Gruppe 1)
Mehrschichtiger Aufbau für Sanierung oder Neubau
Verschleißschicht: Werksgemischter Fertigmörtel (C70+) aus Hartstoffen
Haftbrücke: Verbindet Alt und Neu untrennbar (frisch-in-frisch Einbau)
Untergrund: Muss mechanisch vorbehandelt (gestrahlt/gefräst) sein
Investition
Was kostet Hartstoffestrich?
inkl. Material & Verlegung
Ablauf
So läuft Ihr Hartstoffestrich-Projekt
Gesamtdauer: Projektabhängig (aufwendiger als Standard)
Haftzugprüfung (Pflicht)
Vor-Ort-TerminAnalyse des Bestandsbodens mittels Abreißversuch. Wir benötigen min. 1,5 N/mm² Haftzugfestigkeit für einen sicheren Verbund.
⚠️ Ohne ausreichenden Haftzug drohen Hohllagen!
Untergrundvorbereitung
1-2 TageKugelstrahlen oder Fräsen der Fläche, um Öle, Gummiabrieb und Zementschlämme zu entfernen und das Korn freizulegen.
⚠️ Staubfrei dank Industriesauger.
Einbau mit Haftbrücke
ca. 300-500 m²/TagVornässen des Bodens, Auftrag der System-Haftbrücke und sofortiges ('frisch-in-frisch') Aufbringen des Hartstoffmörtels in 10-20mm Dicke.
⚠️ Haftbrücke darf keinesfalls antrocknen.
Glätten & Curing
Bis AushärtungMaschinelles Verdichten und Glätten mit schweren Flügelglättern. Sofortiger Auftrag von Curing-Mittel gegen Schwindrisse.
⚠️ Fugenschnitt deckungsgleich zum Untergrund.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Die Einstreuung ist nur eine dünne Veredelung (2-3 mm) für frische Böden. Der echte Hartstoffestrich (Gruppe 1) ist eine massive, 10-20 mm dicke Schicht. Er ist wesentlich belastbarer und kann auch nachträglich auf alte Böden aufgebracht werden.
Ja! Das ist der Haupteinsatzbereich. Wir strahlen den alten Beton ab, tragen eine Haftbrücke auf und installieren den Hartstoffestrich. Der Boden ist danach belastbarer als im Neuzustand.
Der Materialverbrauch ist ca. 5-7x höher als bei einer Einstreuung (30-40 kg/m² vs. 5 kg/m²). Zudem sind teure Vorarbeiten wie Kugelstrahlen und das Setzen einer Haftbrücke technisch zwingend.
Ja, bei Verwendung von metallischen Zuschlägen oder hochfestem Korund und ausreichender Schichtdicke ist dieser Boden kettenfest und schlagzäh.
Begehbar nach 1 Tag, leicht belastbar nach 7 Tagen, volle chemische und mechanische Belastbarkeit nach 28 Tagen. Fast-Track-Systeme (Schnellzemente) sind gegen Aufpreis möglich (Nutzung nach 48h).

