Zementgebundene Ausgleichsschüttung – Der perfekte Unterbau

Zementgebundene Ausgleichsschüttung

Zementgebundene Ausgleichsschüttung – Der perfekte Unterbau

Pumpfähige EPS-Zement-Mischung zum hohlraumfreien Ausgleich von Rohren, Leitungen und Unebenheiten. Ultraleicht (ab 200 kg/m³) und schnell belegbar.

5 Jahre

Gewährleistung

D.A.CH

Einsatzgebiet

4.9

Google Bewertung

34

Standorte

Überblick

Was ist Zementgebundene Ausgleichsschüttung?

Bevor der eigentliche Estrich kommt, muss der Untergrund stimmen. Zementgebundene Ausgleichsschüttung (auch "Styroporbeton" genannt) ummantelt Rohre und Leitungen auf dem Rohboden komplett hohlraumfrei. Sie schafft in kürzester Zeit einen ebenen, wärmegedämmten Untergrund für die Dämmung und den Estrich – und das bei minimalem Gewicht.

FBH geeignet
Bedingt Nassraum
Innenbereich
Zementgebundene EPS-Schüttung in mehreren Räumen - Altbausanierung mit Rohrnivellierung
Zementgebundene Styropor-Schüttung auf großer Fläche im Dachausbau

Zementgebundene Ausgleichsschüttung

Kennen Sie diese Probleme?

Typische Probleme

  • Auf Ihrem Rohboden liegen viele Rohre/Kabel kreuz und quer oder der Boden ist extrem uneben und "schief"?

Unsere Lösung

  • Die flüssige EPS-Schüttung legt sich wie eine Decke um alle Leitungen, füllt jeden Hohlraum und schafft eine absolut ebene Basis für den Bodenaufbau.
Zementgebundene Styropor-Schüttung Nahaufnahme - EPS-Körnung sichtbar

Material

EPS-Zuschlag (Styropor): Federleicht, dämmend. Nur 200-400 kg/m³ – als Ausgleich und Dämmung, nicht als Tragschicht.

Passt es zu Ihrem Projekt?

Ihre Vorteile & was Sie einplanen sollten

Ihre Vorteile

  • Ultraleicht: Nur ca. 200-400 kg/m³
  • Ummantelt Rohre hohlraumfrei
  • Kein aufwendiges Zuschneiden von Dämmplatten
  • Perfekter Höhenausgleich bei schiefen Böden
  • Zusätzliche Wärmedämmung
  • Schnell begehbar für Folgegewerke

Das sollten Sie einplanen

  • Kein fertiger Nutzboden (Estrich zwingend nötig)
  • Geringe Oberflächenfestigkeit (Vorsicht beim Gehen)
  • Muss gegen aufsteigende Feuchtigkeit geschützt werden
  • Teurer als loser Sand (aber stabiler)
  • Mindesteinbauhöhe beachten (meist ca. 30mm)

Anforderungen

Was muss Leichtausgleich leisten?

Rohdichte

200-450 kg/m³

Extrem leicht

Druckspannung

ca. 100-500 kPa

Nicht als Nutzfläche geeignet!

Wärmeleitfähigkeit

DIN EN 12664

0,045-0,060 W/mK

Gute Dämmwirkung

Mindestdicke

30 mm

Rohrüberdeckung beachten

Brandverhalten

DIN EN 13501

A2 (nicht brennbar)

Je nach Mischung

Belegreife (für Estrich)

2-5 Tage

Je nach Dicke und Binder

Ausgleich

Viele Rohre am Boden? Unebener Untergrund? Die zementgebundene Schüttung gleicht alles aus – leicht und schnell.

Zementgebundene Ausgleichsschüttung umschließt Rohre hohlraumfrei

Aufbau

Typischer Schichtaufbau

Schichtaufbau

min. 90 mm (Gesamtaufbau)
Estrich (Lastverteilung)45-60 mm
Trittschalldämmung20-30 mm
Zementgeb. Ausgleichsschüttung30-200 mm
Rohre & Leitungenim Ausgleich
Rohboden/Betondeckevorhanden

Aufbau mit Ausgleichsschüttung

Vorbereitung des Untergrunds für den Estrich

Ausgleichsschüttung: Umschließt Rohre (blau) und schafft plane Ebene.

Dämmung: Trittschallplatte liegt vollflächig auf dem Ausgleich.

Estrich oben: Die harte Scheibe kommt erst ganz oben drauf.

Investition

Was kostet Zementgebundene Ausgleichsschüttung?

2545€/m²

inkl. Material & Verlegung

Zementgebundene Styropor-Schüttung im Dachgeschoss mit Dachfenstern

Ablauf

So läuft Ihr Zementgebundene Ausgleichsschüttung-Projekt

Gesamtdauer: ca. 1 Woche (Vorlauf für Estrich)

01

Vorbereitung & Meterriss

0,5 Tage

Prüfung des Rohbodens. Festlegen der benötigten Füllhöhe mittels Laser/Meterriss. Rohre müssen fixiert sein.

⚠️ Alle Leitungen müssen fest am Boden liegen.

02

Einbau der Schüttung

1 Tag (bis 200 m²)

Maschinelles Anmischen und Einpumpen der EPS-Zement-Mischung. Abziehen auf gewünschtes Niveau.

⚠️ Fließt um alle Rohre herum.

03

Trocknung

2-5 Tage

Ruhezeit. Die Masse bindet ab und verliert das Anmachwasser.

⚠️ Baustelle gut lüften, nicht betreten.

04

Weiterarbeit

Folgewoche

Verlegung der Trittschalldämmung/Folie und Einbau des eigentlichen Estrichs.

⚠️ Jetzt ist der Boden bereit für Lasten.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

NEIN. Die Ausgleichsschüttung dient nur als Dämmung und Füllmaterial. Sie ist nicht hart genug für Lasten. Es muss zwingend ein Estrich (Zement- oder Fließestrich) oder Trockenestrichplatten darauf verlegt werden.

Bei vielen Rohren auf dem Boden müssten Sie Styroporplatten mühsam zuschneiden ("Puzzeln"). Dabei entstehen Hohlräume und Kältebrücken. Die Schüttung fließt flüssig um alle Rohre – das geht viel schneller und ist technisch besser (keine Hohlräume, kein Klappern).

In der Regel ist die Schüttung nach 2 bis 4 Tagen begehbar und bereit für die Verlegung der Trittschalldämmung und des Estrichs. Das hängt von der Dicke und Belüftung ab.

Sehr leicht. Mit ca. 200 bis 400 kg/m³ belastet sie die Statik kaum. Zum Vergleich: Beton wiegt ca. 2.400 kg/m³.

Estrich Projekt

Kontakt

Zementgebundene Ausgleichsschüttung für Ihr Projekt?

Unsere Fachberater helfen Ihnen bei allen Fragen rund um Zementgebundene Ausgleichsschüttung.

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