PUR/PIR-Dämmplatte Nahaufnahme: Gelber Polyurethan-Hartschaum mit Alu-Kaschierung für beste Dämmwerte nach DIN EN 13165

PUR/PIR · Wärmedämmung

PUR/PIR (Polyurethan)

Der Hochleistungsdämmstoff mit der niedrigsten Wärmeleitfähigkeit: Dünnste Aufbauten bei bester Dämmung. Ideal für Sanierung und wo jeder Zentimeter zählt.

5 Jahre

Gewährleistung

D.A.CH

Einsatzgebiet

4.9

Google Bewertung

34

Standorte

Überblick

Was ist PUR/PIR (Polyurethan)?

PUR/PIR-Hartschaumplatten erreichen mit λ = 0,022-0,028 W/(m·K) die beste Wärmeleitfähigkeit aller marktüblichen Dämmstoffe. Bei gleicher Dämmleistung sind sie 30-40% dünner als EPS oder XPS. Für Sanierungen mit begrenzter Aufbauhöhe oder Passivhausstandard ist PUR/PIR oft die einzige wirtschaftliche Lösung. Die Druckfestigkeit von 100-150 kPa reicht für normale Nutzung.

Feuchtebeständig
Brandklasse B2

Aufbau

Fußbodenaufbau mit PUR/PIR (Polyurethan)

PUR/PIR-Dämmung Schichtaufbau: Hochleistungs-Wärmedämmung unter Estrich mit Parkett-Oberbelag nach DIN EN 13165
5-Schicht-System: Fußbodenaufbau: Rohdecke, PE-Dampfsperre, gelbe PUR/PIR-Dämmplatte mit Alu-Kaschierung, PE-Abdeckung, Estrich und Parkett

Praxis

PUR/PIR (Polyurethan) in der Praxis

PUR/PIR Wärmedämmung Verlegung: Alukaschierte Polyurethan-Dämmplatten vollflächig verlegt bei Altbausanierung mit blauem Randdämmstreifen und PE-Folie
Fachgerechte PUR/PIR-Verlegung im Altbau: Alukaschierte Platten mit Klebeband-Verklebung, umlaufender Randdämmstreifen
PUR/PIR Dämmplatten Detail: Alukaschierter Polyurethan-Hartschaum im versetzten Verband mit gelben Schnittkanten und PU-Schaum-Abdichtung
Detailansicht: Gelber PUR-Kern sichtbar an Schnittkanten, Plattenverbund mit Aluminium-Oberfläche

Bewertung

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Beste Wärmeleitfähigkeit (λ 0,022-0,028)
  • Dünnste Aufbauhöhe bei gleicher Dämmleistung
  • Geschlossenzellig – feuchteunempfindlich
  • Gute Druckfestigkeit (100-150 kPa)
  • Alterungsbeständig und formstabil
  • PIR: Besseres Brandverhalten als PUR

Nachteile

  • Höchster Preis unter Standarddämmstoffen
  • Brennbar (Brandklasse B2/E)
  • UV-empfindlich (Abdeckung erforderlich)
  • Nicht für Trittschalldämmung geeignet

Technische Daten

Eigenschaften nach DIN EN

Kurzzeichen

PUR / PIR

DIN EN 13165

Wärmeleitfähigkeit λ

Beste am Markt

0,022 – 0,028 W/(m·K)

DIN 4108-4

Brandklasse PUR

E (normal entflammbar)

DIN EN 13501-1

Brandklasse PIR

Besser als PUR

B2 / C-s2,d0

DIN EN 13501-1

Druckfestigkeit

100 – 150 kPa

DIN EN 826

Rohdichte

30 – 50 kg/m³

DIN EN 13165

Wasseraufnahme

< 1 Vol.-%

DIN EN 12087

Anwendungsgebiet

Dach, Decke, Estrich

DAD, DAA, DEO

DIN 4108-10

PUR/PIR Bodenaufbau Querschnitt: Gelber Polyurethan-Hartschaum mit Aluminium-Kaschierung, blauer Randdämmstreifen und PE-Dampfsperre

Einblick

Maximale Dämmleistung bei minimaler Aufbauhöhe.

Einsatzbereiche

Eignung & Anwendung

Schwimmender Estrich

Geeignet

Fußbodenheizung

Geeignet

Nassraum

Geeignet

Keller

Geeignet

Dachboden

Geeignet

Sanierung

Geeignet

Varianten

Dicken & Preise

Beliebt

20mm

λ = 0.024 W/(m·K)

σ ≥ 120 kPa

Preisspanne

814€/m²

30mm

λ = 0.024 W/(m·K)

σ ≥ 120 kPa

Preisspanne

1118€/m²

40mm

λ = 0.024 W/(m·K)

σ ≥ 120 kPa

Preisspanne

1422€/m²

60mm

λ = 0.024 W/(m·K)

σ ≥ 120 kPa

Preisspanne

2032€/m²

80mm

λ = 0.024 W/(m·K)

σ ≥ 120 kPa

Preisspanne

2642€/m²

100mm

λ = 0.024 W/(m·K)

σ ≥ 120 kPa

Preisspanne

3252€/m²

Gesamte Preisspanne für PUR/PIR (Polyurethan)

Material inkl. Verlegung, je nach Dicke und Projekt

852 €/m²

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Beide sind Polyurethan-Hartschäume, aber PIR (Polyisocyanurat) enthält mehr Isocyanat und erreicht dadurch besseres Brandverhalten (B2/C statt E) und oft niedrigere Lambda-Werte (bis 0,022 W/m·K). PIR verkohlt bei Feuer, anstatt zu schmelzen. Für Estrichdämmung sind beide geeignet, PIR ist die Premium-Variante.

PUR/PIR-Rohstoffe (Isocyanat, Polyol) sind teurer als Polystyrol, und die Herstellung ist aufwendiger. Dafür erreichen Sie mit 60 mm PUR dieselbe Dämmung wie mit 100 mm EPS. Bei begrenzter Aufbauhöhe oder hohen Anforderungen (Passivhaus) sind die Mehrkosten gerechtfertigt. Beispiel: 60 mm PUR kostet ca. 20-32 €/m², 100 mm EPS ca. 10-16 €/m².

Für Passivhaus-Standard (U ≤ 0,15 W/m²·K für Boden gegen Erdreich) benötigen Sie ca. 160-200 mm PUR/PIR (λ 0,024) oder 240-300 mm EPS. Bei Sanierung mit begrenzter Aufbauhöhe ist PUR/PIR oft die einzige Lösung. Genaue Berechnung nach Dämmebene und Konstruktion erforderlich.

Ja, PUR/PIR ist hervorragend für Fußbodenheizung geeignet. Die niedrige Wärmeleitfähigkeit verhindert Wärmeverluste nach unten. Die Temperaturbeständigkeit liegt bei über 100°C, weit über FBH-Betriebstemperaturen. Die Druckfestigkeit von 100-150 kPa trägt den Heizestrich sicher.

PUR/PIR ist schwer recycelbar. Die duroplastische Struktur lässt sich nicht einschmelzen wie Thermoplaste (EPS/XPS). Verwertung erfolgt meist thermisch (Verbrennung mit Energiegewinnung) oder als Füllstoff. Einige Hersteller bieten Rücknahmesysteme für Produktionsabfälle. Für ökologisches Bauen sind Holzfaser oder Kork besser.

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