Mineralwolle-Dämmplatte Nahaufnahme: Gelbe Glaswolle-Faserstruktur für Trittschalldämmung nach DIN EN 13162 - Brandklasse A1

MW · Trittschalldämmung

Mineralwolle

Der Klassiker unter den Trittschalldämmungen: nicht brennbar (A1), hervorragende Schalldämmung und bewährte Langzeitstabilität. Ideal für Wohnungsbau und öffentliche Gebäude.

5 Jahre

Gewährleistung

D.A.CH

Einsatzgebiet

4.9

Google Bewertung

34

Standorte

Überblick

Was ist Mineralwolle?

Mineralwolle-Trittschalldämmplatten erreichen Trittschallverbesserungsmaße von bis zu 30 dB und erfüllen die strengen Anforderungen der DIN 4109 problemlos. Als einziger Trittschalldämmstoff mit Brandklasse A1 ist Mineralwolle in Flucht- und Rettungswegen zugelassen. Die dynamische Steifigkeit s' ≤ 15 MN/m³ (bei 40 mm) garantiert optimale akustische Entkopplung.

Recycelbar
Nicht brennbar

Aufbau

Fußbodenaufbau mit Mineralwolle

Mineralwolle-Dämmung Schichtaufbau: Trittschalldämmung A1 nicht brennbar unter schwimmendem Estrich nach DIN EN 13162
5-Schicht-System: Fußbodenaufbau: Rohdecke, PE-Dampfsperre, gelbe Mineralwolle-Dämmplatte, PE-Abdeckung, Estrich und Parkett – A1 nicht brennbar

Praxis

Mineralwolle in der Praxis

Mineralwolle-Dämmplatten Verlegung auf OSB-Boden: Trittschalldämmung im Dachgeschoss mit sichtbaren Installationsrohren
Fachgerechte Verlegung: Mineralwolle-Dämmplatten werden stoßfrei auf OSB-Boden im Dachgeschoss verlegt
Mineralwolle-Trittschalldämmung im Dachgeschoss: Großflächige Verlegung auf OSB mit Holzkonstruktion und Tageslicht
Dachgeschoss-Ausbau: Großflächige Mineralwolle-Verlegung mit Holzständerwerk und natürlichem Tageslicht

Bewertung

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Nicht brennbar (Brandklasse A1)
  • Hervorragende Trittschalldämmung (ΔLw bis 30 dB)
  • Niedrige dynamische Steifigkeit (s' ≤ 15 MN/m³)
  • Langzeitstabil und formbeständig
  • Schimmelresistent und verrottungsfest
  • Zugelassen für Flucht- und Rettungswege

Nachteile

  • Höheres Gewicht als EPS
  • Staubentwicklung bei Verarbeitung
  • Feuchteempfindlich (nicht für Nassräume ohne Schutz)
  • Teurer als EPS-Trittschall

Technische Daten

Eigenschaften nach DIN EN

Kurzzeichen

MW

DIN EN 13162

Wärmeleitfähigkeit λ

0,035 W/(m·K)

DIN 4108-4

Brandklasse

A1 (nicht brennbar)

DIN EN 13501-1

Zusammendrückbarkeit

Je nach Produkttyp

CP2 – CP5

DIN EN 12431

Rohdichte

90 – 150 kg/m³

DIN EN 13162

Wasserdampfdiffusion

Diffusionsoffen

μ = 1

Anwendungsgebiet

Decke, Estrich oben/seitlich

DEO, DES

DIN 4108-10

Mineralwolle-Dämmplatte Detailansicht: Gelbe Glaswolle-Faserstruktur in Nahaufnahme auf OSB-Untergrund

Einblick

Hochwertige Glaswolle-Fasern: Die feine Struktur sorgt für optimale Schall- und Wärmedämmung.

Einsatzbereiche

Eignung & Anwendung

Schwimmender Estrich

Geeignet

Fußbodenheizung

Geeignet

Nassraum

Nicht empfohlen

Keller

Nicht empfohlen

Dachboden

Geeignet

Sanierung

Geeignet

Varianten

Dicken & Preise

Beliebt

20mm

ΔLw 2426 dB

s' ≤ 25 MN/m³

Preisspanne

36€/m²

25mm

ΔLw 2527 dB

s' ≤ 22 MN/m³

Preisspanne

47€/m²

30mm

ΔLw 2628 dB

s' ≤ 20 MN/m³

Preisspanne

58€/m²

40mm

ΔLw 2830 dB

s' ≤ 15 MN/m³

Preisspanne

610€/m²

Gesamte Preisspanne für Mineralwolle

Material inkl. Verlegung, je nach Dicke und Projekt

310 €/m²

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Mineralwolle kombiniert drei entscheidende Vorteile: 1. Niedrigste dynamische Steifigkeit (s' ≤ 15 MN/m³) für optimale akustische Entkopplung. 2. Brandklasse A1 (nicht brennbar) für maximale Sicherheit. 3. Langzeitstabilität ohne Setzungserscheinungen. Die DIN 4109 Anforderungen werden problemlos erfüllt.

Für den Wohnungsbau empfehlen wir mindestens 30 mm Dicke (ΔLw 26-28 dB). Bei erhöhten Schallschutzanforderungen nach DIN 4109-5 (Schallschutzstufe SSt II/III) sind 40 mm mit ΔLw bis 30 dB die bessere Wahl. Die Kosten von ca. 6-10 €/m² sind eine lohnende Investition in Wohnqualität.

Ja, Mineralwolle ist bestens für Fußbodenheizung geeignet. Die niedrige Wärmeleitfähigkeit (λ = 0,035 W/m·K) verhindert Wärmeverluste nach unten. Die Temperaturbeständigkeit bis 200°C gewährleistet dauerhaft sichere Funktion. Wichtig: Auf die richtige Zusammendrückbarkeit (CP2-CP5) achten.

Die dynamische Steifigkeit s' (in MN/m³) beschreibt, wie stark ein Material auf dynamische Belastung (Trittschall) reagiert. Je niedriger der Wert, desto besser die Schalldämmung. Mineralwolle erreicht mit s' ≤ 15 MN/m³ (bei 40 mm) Spitzenwerte. Zum Vergleich: EPS-T liegt bei s' ≤ 30 MN/m³.

Mineralwolle ist nicht feuchtebeständig und darf in Nassräumen nur mit vollflächiger Abdichtung nach DIN 18534 verwendet werden. Die Abdichtung muss VOR dem Estricheinbau auf einer Schutzschicht erfolgen. Alternativ empfehlen wir für Nassräume XPS oder Gummigranulat.

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