Holzfaser-Dämmplatte Nahaufnahme: Ökologische Trittschalldämmung aus Nadelholzfasern mit sichtbarer natürlicher Faserstruktur nach DIN EN 13171

WF · Trittschalldämmung

Holzfaserdämmplatte

Der nachhaltige Dämmstoff aus nachwachsenden Rohstoffen: Hervorragende Schalldämmung, sommerlicher Wärmeschutz und positiver CO₂-Fußabdruck. Ideal für ökologisches Bauen.

5 Jahre

Gewährleistung

D.A.CH

Einsatzgebiet

4.9

Google Bewertung

34

Standorte

Überblick

Was ist Holzfaserdämmplatte?

Holzfaserdämmplatten werden aus Sägewerksresten ohne synthetische Bindemittel hergestellt und binden während der Nutzungsdauer CO₂. Die hohe Rohdichte von 150-270 kg/m³ sorgt für ausgezeichnete Trittschalldämmung und sommerlichen Wärmeschutz. Mit einer Druckfestigkeit von bis zu 200 kPa sind sie für Estrichkonstruktionen bestens geeignet.

Ökologisch
Recycelbar
Brandklasse E

Aufbau

Fußbodenaufbau mit Holzfaserdämmplatte

Holzfaserdämmung Schichtaufbau: Ökologischer 5-Schicht-Fußbodenaufbau mit natürlicher Holzfaser-Dämmplatte nach DIN EN 13171
5-Schicht-System: Fußbodenaufbau: Rohdecke, PE-Dampfsperre, braune Holzfaser-Dämmplatte, PE-Abdeckung, Estrich und Parkett – ökologisch

Praxis

Holzfaserdämmplatte in der Praxis

Holzfaser-Dämmplatten Verlegung im Neubau: Braune Holzfaserplatten im versetzten Verband auf PE-Folie mit Tageslicht
Verlegung im Neubau: Holzfaserplatten im versetzten Verband auf schwarzer PE-Dampfsperre
Holzfaser-Dämmung Dachboden-Ausbau: Verlegung unter Dachschräge mit Velux-Fenster bei Sanierung
Dachboden-Ausbau: Holzfaser-Dämmung unter Dachschräge mit Velux-Fenster

Bewertung

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Ökologisch aus nachwachsenden Rohstoffen
  • Gute Trittschalldämmung (ΔLw 22-30 dB)
  • Hervorragender sommerlicher Wärmeschutz
  • Feuchteregulierend (diffusionsoffen)
  • CO₂-speichernd (positiver Klimabeitrag)
  • Hohe Druckfestigkeit (bis 200 kPa)

Nachteile

  • Höherer Preis als EPS
  • Höheres Gewicht (150-270 kg/m³)
  • Nicht für dauerfeuchte Bereiche
  • Brennbar (Brandklasse E)

Technische Daten

Eigenschaften nach DIN EN

Kurzzeichen

WF

DIN EN 13171

Wärmeleitfähigkeit λ

0,040 – 0,050 W/(m·K)

DIN 4108-4

Brandklasse

E (normal entflammbar)

DIN EN 13501-1

Rohdichte

150 – 270 kg/m³

DIN EN 13171

Druckfestigkeit

100 – 200 kPa

DIN EN 826

Dynamische Steifigkeit

s' = 30 – 50 MN/m³

DIN EN 29052-1

Wasserdampfdiffusion

Diffusionsoffen

μ = 5 – 10

Rohstoff

Ohne synth. Bindemittel

Nadelholzfasern
Holzfaser-Dämmplatte Detail: Natürliche Faserstruktur aus gepressten Nadelholzfasern

Einblick

Natürliche Holzfasern – nachhaltig und CO₂-speichernd.

Einsatzbereiche

Eignung & Anwendung

Schwimmender Estrich

Geeignet

Fußbodenheizung

Geeignet

Nassraum

Nicht empfohlen

Keller

Nicht empfohlen

Dachboden

Geeignet

Sanierung

Geeignet

Varianten

Dicken & Preise

Beliebt

20mm

ΔLw 2226 dB

s' ≤ 50 MN/m³

Preisspanne

814€/m²

30mm

ΔLw 2428 dB

s' ≤ 40 MN/m³

Preisspanne

1118€/m²

40mm

ΔLw 2630 dB

s' ≤ 30 MN/m³

Preisspanne

1422€/m²

60mm

ΔLw 2832 dB

s' ≤ 25 MN/m³

Preisspanne

2030€/m²

Gesamte Preisspanne für Holzfaserdämmplatte

Material inkl. Verlegung, je nach Dicke und Projekt

830 €/m²

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Ja, Holzfaserdämmplatten zählen zu den nachhaltigsten Dämmstoffen. Sie werden aus Sägewerksresten (Nadelholz) ohne synthetische Bindemittel hergestellt, binden während der Nutzung CO₂ (ca. 1,5 kg CO₂/kg Material) und sind am Ende vollständig kompostierbar. Zertifizierungen wie FSC/PEFC und natureplus bestätigen die Nachhaltigkeit.

Holzfaser hat eine höhere dynamische Steifigkeit (s' 30-50 MN/m³ vs. s' 15-25 MN/m³ bei MW), was bei gleicher Dicke etwas weniger Trittschalldämmung bedeutet. Dafür bietet Holzfaser besseren sommerlichen Wärmeschutz, ist ökologischer und feuchteregulierend. Für höchsten Schallschutz ist Mineralwolle besser, für Nachhaltigkeit Holzfaser.

Ja, Holzfaserdämmplatten sind für Fußbodenheizung geeignet. Die Temperaturbeständigkeit liegt bei über 100°C, weit über den Betriebstemperaturen von Heizestrichen. Die hohe Druckfestigkeit (100-200 kPa) trägt den Estrich sicher. Durch die diffusionsoffene Struktur kann Restfeuchte gut abtrocknen.

Der höhere Preis (8-22 €/m² vs. 2-7 €/m² bei EPS) erklärt sich durch: 1. Aufwendigere Produktion mit natürlichen Fasern. 2. Höherer Materialeinsatz (3-5x höhere Rohdichte). 3. Zertifizierte Nachhaltigkeit. Die Mehrkosten amortisieren sich durch besseren Wohnkomfort und positiven Klimabeitrag.

Nein, für dauerfeuchte Nassräume (Bäder, Duschen) sind Holzfaserplatten nicht geeignet. Sie können zwar kurzfristig Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben, bei dauerhafter Feuchte quillen sie und verlieren ihre Tragfähigkeit. Für Nassräume empfehlen wir XPS oder EPS mit Abdichtung.

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